Eine der charakteristischen Merkmale von Kindern ist ihre Neugierde, ihr Wissensdurst. Das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen hat ihren Ursprung in dieser sensiblen Phase.
Die Phänomene der unbelebten Natur zu beobachten und damit zu experimentieren, entspricht der natürlichen Wissbegier der Kinder, ihrem Bedürfnis, in die "Dingwelt" (Piaget) einzudringen und sie zu erforschen. Es handelt sich bei diesen Experimenten um aktuell auftauchende (als Ergänzung zu den Projekten), jahreszeitlich bedingte oder durch die Kinder selbst initiierte "Forschungen".
Kinder lieben es, zuerst zu beobachten, zu staunen, um dann die Dinge selbst in die Hand nehmen zu dürfen. Das Gelingen stärkt den Selbstwert und Vertrauen in die Handlungskompetenz, stärkt die Selbstwirksamkeit. Es führt zu hoher Eigenmotivation, ja zu "Glücksmomenten" während des Tuns.
Sicherheit und Verlässlichkeit dieser Erfahrungen üben eine ausgleichende und stabilisierende Wirkung auf die Kinder aus.